Handschuhe für Bogenschützen – Arten, Material, Größe und Tipps

Nahezu jeder Bogenschütze benutzt beim Bogenschießen einen Schießhandschuh oder einen sogenannten Fingertab, um seine Finger zu schützen. Sie sollten auf Dauer nicht ohne Fingerschutz schießen. Durch den starken Druck der Sehne auf die Finger werden die Handnerven geschädigt. Ein Fingerschutz sorgt außerdem für eine konstantere Wiederholbarkeit des Schusses und damit für ein besseres Trefferbild. Die verschiedenen Arten von Fingertabs habe ich bereits vor einger Zeit hier in einem ausführlichen Artikel beschrieben. Heute beschäftige ich mich mit den Handschuhen für Bogenschützen. Nach dem Reglement muss lediglich ein Langbogenschütze bei einem Turnier zwingend einen Schießhandschuh benutzen. Allen anderen Bogenschützen (außer Compound) empfehle ich einen Fingertab. Martina BergMartina Berg ist Chefin von Bogensport Deutschland. Sie schießt intuitiv mit einem Hybridbogen, ist DFBV-Trainerin und

Antur Archery Bögen jetzt mit kostenlosem Sorglospaket

Ab sofort ist bei jedem bestellten Bogen von Antur Archery ein einzigartiges „Rundum-Sorglospaket“ dabei. Natürlich kostenlos! Das Sorglospaket besteht aus folgenden Artikeln: eine Fast Flight Sehne einem Nockpunkt eine Pfeilauflage aus strapazierfähigem Filz einem Wurfam-Endenschutz aus Leder einem Sehnenhalter einer Bogenhülle aus blauem Fleece Wenn dies kein Grund ist, sich endlich einen der tollen Antur-Bögen zu gönnen. Schließlich ist ja bald Ostern! Zu den Bögen von Antur Archery Martina BergMartina Berg ist Chefin von Bogensport Deutschland. Sie schießt intuitiv mit einem Hybridbogen, ist DFBV-Trainerin und Lippische Meisterin mit dem traditionellen Bogen. Als engagierte Händlerin kennt sie sich auch mit Compound- und Recurvebögen aus. Zusammen mit Bert Mehlhaff schreibt Sie Bücher für Bogenschützen.

Die Bestandteile traditioneller Bögen

Alle traditionellen Bögen, egal in welcher Bauweise sie hergestellt wurden, haben grundsätzlich die im folgenden beschriebenen Bestandteile. Die Abbildung zeigt links einen einteiligen Jagdrecurve und rechts einen Langbogen. Fangen wir doch einfach mal in der Mitte an, denn dort befindet sich sowohl bei Recurvebögen als auch bei Langbögen der Griff. Der kann, muß aber nicht, ergonomisch geformt sein. Man spricht dann von einem Revolvergriff. Die meisten Jagdrecurvebögen haben solche eine „Griffmulde“, traditionelle Langbögen meist nicht (es gibt aber auch Langbögen mit Revolvergriff). Englische Langbögen sind in der Mitte oft nur mit Leder, Stoff oder einem anderen Material umwickelt, damit der Bogen rutschsicher gehalten werden kann. Über dem Griff befindet sich bei einem Rechtshandbogen auf der linken Seite das Bogenfenster (auch