Reklame mit Bogensport-Motiven: Good Housekeeping

„Good Housekeeping“ (sinngemäß übersetzt: Gute Hauswirtschaft) ist ein US-amerikanisches Frauenmagazin, das auch heute noch in Großbritannien und den Vereinigten Staaten erscheint. Die Ausgabe vom August 1916 zeigt auf dem Titel eine modisch gekleidete Bogenschützin mit einem Langbogen in der Nachhalteposition: Sieht doch ganz gekonnt aus, oder? Nicht gerade sportliche Kleidung (man beachte vor allem die hochhackigen Schuhe) aber wohl zeitgemäß. Die Dame trägt auch einen Schießhandschuh, allerdings keinen Armschutz. Den wohl etwas zu weiten Jackenärmel hält sie aber mit einem Band zusammen. Die Handhaltung der Zughand ist auch etwas merkwürdig und die Fußstellung nicht wirklich parallel. Sonst habe ich aber nichts weiter zu meckern. Was nun Bogenschießen mit Haushaltsführung zu tun hat, kann ich leider nicht wirklich erklären. Aber vielleicht

Reklame mit Bogensportmotiven: Marmon

Gerade Automobilhersteller nutzen sehr gerne Bogensportmotive – wohl um ihre Autos mit dem Prädikat „pfeilschnell“ zu versehen. Heute zeige ich Ihnen eine alte Zeitungsanzeige der Marmon Motor Car Company aus Indianapolis (USA): Diese Werbung stammt wohl aus der Zeit von ca. 1928 bis 1930. Denn während dieser Zeit wurde das beworbene Modell 78 hergestellt. Bereits 1933 stellte die Firma ihre 1902 begonnenen Automobilproduktion ein. Die Wirtschaftskrise hatte 1933 ihren Höhepunkt erreicht und brach vielen renommierten Unternehmen quasi das Genick. Martina BergMartina Berg ist Chefin von Bogensport Deutschland. Sie schießt intuitiv mit einem Hybridbogen, ist DFBV-Trainerin und Lippische Meisterin mit dem traditionellen Bogen. Als engagierte Händlerin kennt sie sich auch mit Compound- und Recurvebögen aus. Zusammen mit Bert Mehlhaff schreibt Sie

Reklame mit Bogensportmotiven: Seiberling Rubber Company (Autoreifen)

Die Seiberling Rubber Company engagierte Mitte der 1950er Jahre einen traditionellen Bogenschützen, der einige Pfeile auf einen Autoreifen abschoss. Die dabei entstandenen Fotos wurden dann für die folgende Zeitungsanzeige verwendet: „Cougar Killing Arrows“ sollte dem Verbraucher beweisen, dass die Reifen von Seiberling fast „unkaputtbar“ waren. Das oben gezeigte Motiv war Teil einer Serie von Anzeigenmotiven, bei denen unter anderem auch mit einem Revolver und einem Gewehr auf die Autoreifen geschossen wurde. Hier das Motiv mit dem Gewehrschützen: Der Wagen ist ein „Golden Sahara I“, ein amerikanischer Straßenkreuzer im wahrsten Sinne des Wortes (hach, ich liebe diese amerikanischen „Schiffe“). Wer mehr über diese Werbekampagne und den Wagen erfahren möchte, findet hier einen interessanten englischsprachigen Artikel zum Thema.   Martina BergMartina Berg