Tipps für erfolgreiches Bogenschießen bei Wind

Die Begeisterung des Bogenschützen bei Wind zu schießen, hält sich gelinde ausgedrückt, in Grenzen. Viele empfinden den Wind als störend und wir können ihn nicht eben mal „abstellen“. Er ist da und wir müssen mit den äußeren Umständen im Hier und Jetzt klarkommen. Der Wind stellt somit eine der größten Herausforderungen in unserem Sport dar. Die folgenden Tipps sollen den noch nicht ganz so geübten Bogenschützen in seiner Trainingsarbeit bei schwierigen Windverhältnissen unterstützen, um ihm letztendlich ein sicheres und selbstbewusstes Schießen zu ermöglichen.

Ablass (Lösen)

Unter dem Ablass oder dem Lösen versteht man den Moment und die Art des Loslassens der Bogensehne beim Schuss. Hierbei sollte es zu einem sogenannten passiven Lösen kommen. Passives Lösen bedeutet, dass die Finger der Zughand nicht bewusst geöffnet werden sondern sich lediglich entspannen. Die Zugkraft des Bogens streckt im Moment der Entspannung die Finger der Zughand und dadurch rollt die Sehnen gleichmäßig über die Fingerspitzen ab. Die Zughand sollte dabei weitestgehend dem Zugarmellbogen folgen. Ein „unsauberer“ Ablass ist eine der Hauptursachen für uneinheitliche Trefferlagen. Ablassbewegung: Dieser Bewegungsablauf beschreibt das Lösen der Sehne, wobei der Zugarm in die sogenannte Stützlinie 1-4 gebracht werden soll. Ablassfehler: Fehler beim passiven Lösen der Sehne, das zu unsauberem“ Pfeilflug oder Trefferstreuung im Zielbereich führt.