3D-Bogenschießen

3D-Bogenschießen, 3D-Schießen oder auch 3D-Parcoursschießen ist eine Disziplin beim Bogenschießen, bei der auf einem Rundparcours in der Natur auf meist dreidimensionale Kunststofftiere (3D-Ziele) geschossen wird. Die Ursprünge dieser noch recht jungen Bogensport-Disziplin liegen in den USA. Um für die Jagdsaison fit zu sein, entwickelten die Bogenjäger ein Training, bei dem die verschiedensten Jagdsituationen simuliert werden. Aus diesem Jagdtraining entwickelte sich eine eigene Sportart, die in den letzten Jahren die höchste Zuwachsrate unter den Bogensportdisziplinen verzeichnet. Das 3D-Bogenschießen erfordert eine recht gute Kondition, korrekte Entfernungsschätzungen und die Fähigkeit, auch steile Bergab- und Bergaufschüsse zu meistern. Zur richtigen Entfernungsschätzung ist es nützlich, wenn man die ungefähre Größe der 3D-Tiere kennt. Die Entfernungen beim 3D-Bogenschießen sind sehr unterschiedlich: Von sehr kurz (5 Meter)

Rezension Buch-Neuerscheinung „Wie weit ist das?“

Gerade beim Feldschiessen und beim 3D-Schiessen ist die richtige Einschätzung der Zielentfernung beim Bogenschießen wichtig für eine gute Trefferlage. Zwar gibt es mittlerweile recht präzise Entfernungsmesser zu kaufen, doch sind diese bei Turnieren in der Regel nicht zugelassen. Und so richtig Spaß macht mir persönlich eine Parcoursrunde ohne „technischen Schnickschnack“ sehr viel mehr Spaß. „Wie weit ist das?“ lautet der Titel eines neu erschienen Buches von Reinhard Heuing. Der Untertitel „Entfernungen schätzen im Bogensport“ beschreibt kurz und knapp worum es bei diesem Buch geht. Der Autor ist nicht nur Bogenschütze sondern auch Jäger. Beide Tätigkeiten profitieren ganz erheblich von der richtigen Einschätzung von Entfernungen. Seine Erfahrungen fließen merklich in dieses Buch ein. Die verschiedenen Methoden werden präzise erklärt. Illustriert ist